Weihnachtsferien

Hervorgehoben

theunicornsbirthdayparty

Liebe Mitglieder,
Liebe Freunde des Kölnischen Kunstvereins,

das Büro ist vom 22. Dezember 2016 – 02. Januar 2017 aufgrund von Weihnachtsferien geschlosssen!

Unser Haus ist für Sie ab dem 11. Februar 2016 mit der neuen Ausstellung Ars Viva wieder geöffnet. Ab dann können Sie Ihre Vereinsgabe 2016 auch gerne wieder bei uns abholen.

Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr 2017!

Motiv: Peter Miller: The Unicorn’s Birthday Party, 2016

Christiana Soulou: Sonnet to the Nile
28.10. – 18.12.2016

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Uri Aran – Mice

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ars viva 2017
11.02.-26.03.2017

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AUSSTELLUNG
Stephen G. Rhodes
- Or the Unpreparedness Prometheus and Pals

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AUSSTELLUNG
Ketuta
Alexi-Meskhishvili
- Hollow Body

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Sam Anderson:
Big Bird
30.06.2017

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Sam Anderson: Big Bird
1.7. – 10.9.2017
Eröffnung: Freitag, den 30.06. 2017, 19 Uhr

Sam Anderson – Big Bird

Die 1982 in Los Angeles geborene Künstlerin Sam Anderson hat in der jüngeren Vergangenheit ein Werk geschaffen, mit dem sich eine bemerkenswerte Magie und Kraft verbindet. Der Schwerpunkt ihrer Praxis liegt auf Skulpturen und Installationen, wobei sie in regelmäßigen Abständen ebenfalls filmische Arbeiten realisiert. Dabei sind die Werke der mittlerweile in New York lebenden Künstlerin von einer ausgesprochen großen Bandbreite an Erscheinungsformen geprägt, die von narrativen Bildschöpfungen bis hin zu nur schwerlich lesbaren und daher abstrakt anmutenden Formulierungen reicht. So treffen in dem Werk von Anderson aus Ton geformte Figuren, wie etwa ein kniendes Mädchen, ein Reiter oder ein asiatisch anmutender Gongspieler, auf ephemere und poröse Materialcollagen, für die sie unterschiedliche, teilweise vorgefundene Stoffe und Objekte, wie Blumensamen, Steine, Hölzer, Gräser oder Holzplatten, als Grundlage nutzt und diese nach bestimmten, aber unergründlichen Kriterien strukturiert. Zwischen diesen beiden Extrema – den eindeutig auf Narration angelegten Plastiken und den kaum deutbaren Arrangements – sind naturalistische Skelette von Fröschen oder Vögeln anzusiedeln, die ebenfalls zum Repertoire der Künstlerin gehören und eine andere Dimension der Realität in ihr Schaffen übertragen.

Unabhängig von ihrer formalen Erscheinung, muss dem Format der Werke von Sam Anderson eine besondere Bedeutung beigemessen werden, da die meisten Werke auffällig klein gehalten sind. Die Objekte messen zwischen wenigen Zentimetern und einem halben Meter und weisen somit kindliche Dimensionen auf. Jegliche Form von Monumentalität erfährt eine Negation, was nicht zuletzt auch durch die Fragilität vieler Werke unterstrichen wird. Für den Rezipienten bedeutet dieser Umstand eine kontinuierliche Vogelperspektive auf die Arbeiten, die Sam Anderson in ihren Präsentationen zu komplexen Installationen verbindet. Durch das Zusammenspiel der Werke verhalten sich die Ausstellungen der Künstlerin wie inszenierte Landschaften oder Bühnen, die entfernt an Dioramen erinnern. Gerade durch die Kombination und Verquickung der verschiedenartigen Werke evoziert sie besondere Wechselwirkungen und Spannungsverhältnisse, die den Arbeiten und Arrangements Leben einhauchen und einen erheblichen Anteil an ihrer faszinierenden Wirkung haben. Die Künstlerin erschafft mit ihren Werken fabelhafte Welten, die nicht nur genauso lebensnah wie lebensfremd erscheinen, sondern auch eine Erweiterung des Möglichkeitsspektrum der Skulptur bedeuten, die im weitesten Sinne an die Traditionen von Künstlern wie Joseph Beuys anschließen.

Ein ähnliches Potenzial verbindet sich ebenfalls mit dem filmischen Werken von Sam Anderson, die erneut die Auseinandersetzung mit den Techniken der Collage erkennen lassen und für die sie eigene oder gefundene Aufnahmen, untermalt von Musik und Sprache, zu neuen Erzählungen zusammenfügt. Auch in diesen Werken werden traumartige Szenarien entworfen, die allerdings im Gegensatz zu den skulpturalen und installativen Arbeiten noch wesentlich stärker im Hier und Jetzt verankert sind.

Die Einmaligkeit ihres Schaffens hat Sam Anderson in den letzten Jahren ein beachtliches Renommee eingebracht, sodass sie bereits einige wichtige Ausstellungsbeteiligungen verzeichnen kann. So hatte die Künstlerin Einzelausstellungen im Rowhouse Project in Baltimore (2016) sowie im Sculpture Center in New York (2013). Darüber hinaus war sie an wichtigen Gruppenausstellungen, wie „Greater New York“ im MoMA PS1 beteiligt.

Für den Kölnischen Kunstverein plant Anderson eine komplexe Werkschau, die sowohl ältere als auch neue Arbeiten umfassen soll, um auf diese Weise einen weiterreichenden Einblick in ihre Praxis zu ermöglichen. Neben der zentralen Ausstellungshalle sowie dem Kino sollen dabei ebenfalls die angrenzenden Kabinette des Kölnischen Kunstvereins genutzt werden, sodass gewissermaßen ein Parcours durch die verschiedenen Welten von Sam Anderson möglich wird.

Anlässlich der Ausstellung, die in Kooperation mit dem SculptureCenter in New York ausgerichtet wird, erscheint der erste Katalog der Künstlerin sowie eine unikatäre Edition.

Aus- & Vortragen
Performatives Künstlergespräch zwischen Mary-Audrey Ramirez und Vince Tillotson,
Mittwoch, 17.5., 19 Uhr

Mary Audrey Ramirez - PinkelPelikan 2016 Foto Julie Wieland 72dpi
Mittwoch,17.05., 19 Uhr
Performatives Künstlergespräch zwischen Mary-Audrey Ramirez und Vince Tillotson

Bitte beachten Sie, das die Veranstaltung gefilmt wird.
Eintritt 4,00 € / ermäßigt 2,00 €, für Mitglieder frei.

Mit freundlicher Unterstützung durch:
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Motiv: Mary-Audrey Ramirez, PinkelPelikan, 2016 (Photo: Julie Wieland)

Aus- & Vortragen
Künstlergespräch zwischen Eva Kotátková und Noemi Smolik (in englischer Sprache),
Mittwoch, 24.5., 19 Uhr

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Mittwoch, 24.05., 19 Uhr
Künstlergespräch zwischen Eva Kotátková und Noemi Smolik (in englischer Sprache) mit Screening

The Judicial Murder of Jakob Mohr (CZ, 2016, Czech with English subtitles, 63 min) recounts the story of the psychiatric patient and artist Jakob Mohr, who was convinced that his actions were being controlled by his doctor with the aid of a mysterious machine. Mohr depicted this machine in many of his drawings as a wooden box that transmitted beams or waves that passed through his body and took control of him. The drawing Justizmord (Judicial Murder) from 1909–1910 is of a trial depicted from self-contradictory perspectives. The victimised Mohr appears in the role of the accused and his doctor is shown to be an eavesdropper and manipulator influencing the machine and the institution of the court. Mohr identifies many disguised patients and doctors who support his theory of the monstrous conspiracy against him. The drawing becomes the scene for a staged session of the court where Mohr is presented as artist, patient and criminal and in which not only his visions but also other motifs and figures associated with art brut lay claim to their own right to exist. Mohr offers us a report on the details of the legal trial that takes place in his head and into which fragments appear from the outside world of his medical records, criminal records, and an analysis of his drawing from the point of view of its aesthetic qualities.

The film and performance were created and produced in collaboration with Are | are-events.org and supported by the Czech-German Fund for the Future, the City of Prague, the Ministry of Culture of the Czech Republic and its Culture Fund, and PLATO – platform (for contemporary art) Ostrava / City Gallery Ostrava and Trojhalí Karolina, association of legal entities.

Bitte beachten Sie, das die Veranstaltung gefilmt wird.
Eintritt 4,00 € / ermäßigt 2,00 €, für Mitglieder frei.

Mit freundlicher Unterstützung durch:
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Aus- & Vortragen
Vortrag des Künstlers Honza Zamojski (in englischer Sprache),
Mittwoch, 7.6., 19 Uhr

Honza_Image_Web 72 dpi
Mittwoch, 07.06., 19 Uhr
Vortrag des Künstlers Honza Zamojski (in englischer Sprache)

Bitte beachten Sie, das die Veranstaltung gefilmt wird.
Eintritt 4,00 € / ermäßigt 2,00 €, für Mitglieder frei.

Mit freundlicher Unterstützung durch:
Logos_A&V_3_16

Leidy Churchman:
Free Delivery
11.02.-26.03.2017

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2017

Ausstellung: Danny McDonald: The Beads & Other Objects , 27.4. – 11.6.2017
Ausstellung: Avery Singer: Sailor, 27.4. – 11.6.2017
Veranstaltung: Vortrag des Künstlers Honza Zamojski, 7.7.2017
Veranstaltung: Künstlergespräch zwischen Eva Kotátková und Noemi Smolik, 24.5.2017
Veranstaltung: Performatives Künstlergespräch zwischen Mary-Audrey Ramirez und Vince Tillotson,17.5.2017
Veranstaltung: Screening: Rheinglod. Eine aktuelle Arbeitsfassung von Jan Bonny & Alex Wissel, 27.4.2017
Veranstaltung: Vortrag des Künstlers Michael Sailstorfer, 15.3.2017
Veranstaltung: Performance des Künstlers Timo Seber, 8.3.2017
Veranstaltung: “Show personality not personal items” eine Performance von Nora Turato (in englischer Sprache), in Kooperation mit dem Neuen Aachener Kunstverein, 22.2.2017
Veranstaltung: Künstlergespräch mit Kapser Bosmans (in englischer Sprache), 15.2.2017
Ausstellung: Leidy Churchman: Free Delivery>/em>, 11.2.-26.3.2017
Ausstellung: ars viva 2017 – Jan Paul Evers, Leon Kahane & Jumana Manna, 11.2.-26.3.2017
Veranstaltung: Künstlergespräch mit Jan Paul Evers, Leon Kahane, Jumana Manna & Gesine Borcherdt, 8.2.2017
Veranstaltung: Buchpräsentation des Künstlers Jan Hoeft, 25.1.2017

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