Kuball: Sundisc after Galileo, 2019

2019.11.22_Koelnischer-Kunstverein_Jahresgaben_09a.web

Mischa Kuball: Sundisc after Galileo, 2019
Laser-Zeichnung auf Karton, 35 x 35 cm
Auflage: 20, davon 1 Exemplar für den Kunstverein
signiert, nummeriert, betitelt
je EUR 600

2019.11.22_Koelnischer-Kunstverein_Jahresgaben_09b.web

Die Idee zu einem Re-Print von “Die Photographie des Unsichtbaren” wurde angeregt durch die kritischen Beobachtungen von Galileo im Kontext seiner Sonnenscheiben von um 1617 und durch die aktuellen Fragestellungen an ein Ab_BILD. Die Rolle der Fotografie zu Beginn des 20. Jahrhunderts, konzeptualisiert durch Okkultismus und Symbolismus, wurde zur Zeit der Sinnsuche die Bedeutung und Fähigkeit zugeschrieben, das für das menschliche Auge nicht Abbildbare zeigen zu können. Eine Art Vertrauen in einen alchemistischen Prozess, der sich Teillogiken zu entziehen vermag und eine eigene Wesenhaftigkeit erschafft. Licht als Medium nutzend, ertastet Mischa Kuball architektonischen Raum sowie soziale und politische Diskurse. Reflektiert werden auf diese Weise verschiedene soziokulturelle Strukturen und die Architekturgeschichte.

Mischa Kuball (*1959 in Düsseldorf, lebt in Düsseldorf) lehrt an der Kunsthochschule für Medien in Köln. In Einzelausstellungen wurden seine Werke u.a. im Haus der Kunst in Palermo (2019), im Museum der Moderne in Salzburg (2019), im Jüdischen Museum in Berlin (2018), im Goethe Zentrum / Shah mosque of the Shirvanshah’s Palace in Baku (2018), im Emerson College in Boston (2016), bei der Biennale in Christchurch (2013) und in der CAN Foundation in Seoul (2013) gezeigt.



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