Aktuell

Genoveva Filipovic Seufzer – Wiedereröffnung ab 1.6.2021

27.3. – 4.7.2021

Wir freuen uns, Sie ab dem 1. Juni 2021 wieder begrüßen zu dürfen. Die Ausstellung ist bis zum 4. Juli 2021 verlängert. An Fronleichnam, Donnerstag, 3. Juni, ist der Kunstverein geöffnet. Bitte beachten Sie die aktuellen Hinweise zu den geltenden Coronaschutzmaßnahmen.

Zum Zeitpunkt des Schreibens dieser Mitteilung kann nicht davon ausgegangen werden, dass der Kölnische Kunstverein, Die Brücke, in der nächsten Zeit überhaupt betreten werden und die Ausstellung Seufzer überhaupt ein Publikum finden kann, ob die Ausstellung von Genoveva Filipovic eventuell nur von außen zu sehen sein wird.

„…Wenn er sich unglücklicherweise zum Sprechen zwang, sagte er nur die albernsten Dinge. Zu allem Elend sah er auch selber seine Lächerlichkeit und hielt sie für schlimmer, als sie war; doch was er nicht sah, war der Ausdruck seiner Augen; sie waren so schön und verrieten eine so glühende Seele, dass sie, wie bei guten Schauspielern, manchen Dingen einen bezaubernden Sinn verliehen, die gar keinen hatten… nur dann gelang, etwas Vernünftiges zu sagen, wenn er durch irgendein unvorhergesehenes Ereignis abgelenkt, ein Kompliment nicht erst sorgfältig vorbereitete.“
Stendhal, Rot und Schwarz 

Konzept
Ich habe Kaktusse hergestellt und in eine Reihe gestellt. 
Nachdem diese Arbeit beendet war, habe ich den Gesichtsausdruck jedes einzelnen Kaktusses so geändert, dass er meiner Meinung nach ein Seufzen auslösen könnte.
Da mir das als zu schwierig vorkam, habe ich nun dies gemacht: Ich habe behauptet, dass ich den Gesichtsausdruck jedes einzelnen Kaktusses so ändere, dass er meiner Meinung nach ein Seufzen auslösen könnte. Habe aber stattdessen ein Lächeln eingebaut.

Dann versuche ich mir vorzustellen wie es wäre, wenn ich diese Szene “nachspielen würde”. 

Very Ralph
Der Künstler möchte keine Erklärungsbrücken

Genoveva Filipovic (*1986 in Frankfurt am Main) lebt in New York und zurzeit in Köln. Sie studierte an der HfG in Offenbach am Main sowie an der Hochschule für Bildende Künste – Städelschule in Frankfurt am Main (bis 2013). Ihre Arbeiten waren zuletzt zu sehen in der Galleria Federico Vavassori in Milan (2019), der Kunsthalle Zürich (2019), bei Goton in Paris (2018), Dead Ends in New York (2016), Vilma Gold in London (2016) sowie Neue Alte Brücke in Frankfurt am Main (2014).

Die Ausstellung wird unterstützt von:

reboot: responsiveness

Der Kölnische Kunstverein und der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf präsentieren gemeinsam reboot: – einen kollaborativen, zyklischen, antirassistischen und queer-feministischen Dialog zwischen performativen und forschungsbasierten Praktiken.

Der erste Zyklus, reboot: responsiveness, geht von den Sehnsüchten, Ängsten und Hoffnungen aus, die durch die aktuelle Pandemie verstärkt werden. An zwei unterschiedlichen, jedoch miteinander verbundenen Orten, die sich gegenseitig unterstützen, ergänzen und herausfordern, bietet reboot: responsiveness Infrastrukturen für provisorische Inszenierungen, Proben, prozesshafte Choreografien und Begegnungen rund um Themen wie Präsenz, Intimität, Fürsorge und Verantwortung. reboot: responsiveness entwickelt Aktivitäten gemeinsam mit einem Kernkollektiv bestehend aus Alex Baczynski-Jenkins, Gürsoy Doğtaş, Klara Lidén, Ewa Majewska, Rory Pilgrim, Cally Spooner und Mariana Valencia. Mittels verschiedener Formate und gemeinsam mit weiteren eingeladenen Gästen und dem Publikum in Köln und Düsseldorf werden diese Künstler*innen und Denker*innen Wege ergründen, einander Zeit zu widmen und zeitgemäß mit Zeit zu performen, alternative Vokabulare, Archive, Gesten, Bewegungen und Übersetzungen zu entwickeln, Ressourcen und Ideen zu teilen und weiterzugeben, und Modi des Widerstands und des Miteinanders als Antwort auf die aktuelle Situation, in der wir leben, zu finden.

reboot:
Konzipiert von Eva Birkenstock, Nikola Dietrich und Viktor Neumann
Kernkollektiv: Alex Baczynski-Jenkins, Gürsoy Doğtaş, Klara Lidén, Ewa Majewska, Rory Pilgrim, Cally Spooner und Mariana Valencia
Graphikdesign von Sean Yendrys

Weitere Infos und Termine: http://reboot-responsiveness.com

Aktuelle Veranstaltungen werden hier bekannt gegeben.

reboot: responsiveness ist eine Kooperation von:

reboot: responsiveness wird unterstützt von:

Wichtige Informationen

zu Ihrem Ausstellungs- und Veranstaltungsbesuch / Abholung der Vereinsgaben

Wir freuen uns, Sie ab dem 1. Juni 2021 wieder im Kunstverein begrüßen zu dürfen!

Um Ihnen den Eintritt in den Kunstverein gemäß der aktuell gültigen Coronaschutzverordnung ermöglichen zu können, beachten Sie bitte folgende Hinweise:

  • Der Zutritt zum Haus und den einzelnen Ausstellungsräumen ist zwar begrenzt, die Ausstellungsfläche jedoch groß genug, sodass wir Sie zu den regulären Öffnungszeiten (Di – So von 11 – 18 Uhr) gemäß der aktuellen Regelungen und unter Wahrung der geltenden Hygienemaßnahmen willkommen heißen können. Bitte beachten Sie die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.
  • Ein Nachweis eines negativen Corona-Tests bei Ihrem Ausstellungs- oder Veranstaltungsbesuch ist nicht erforderlich.

  • Da die Teilnehmer*innenzahl bei Veranstaltungen gemäß der aktuell gültigen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW beschränkt ist und um die Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten, bitten wir Sie vorab um eine Anmeldung über das Online-Formular, das sie unter der jeweiligen Veranstaltung auf unserer Webseite finden.
    Die Mindestabstände zwischen den Sitzen müssen eingehalten werden.

Für weitere Informationen und bei Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiter*innen.

Wir danken für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe!