
Eine Stadt als Atelier
22. Mai bis 19. Juli 2026
Eröffnung: Donnerstag, 21. Mai 2026
Mitwirkende Künstler:innen u.a.: Michael Van den Abeele; Chantal Akerman; Danai Anesiadou; Ethan Assouline; Sammy Baloji; Marianne Berenhaut; Kasper Bosmans; Jef Cornelis; Jos de Gruyter & Harald Thys; Laurent Dupont; Jana Euler; Arnaud Eubelen; Béla Feldberg; Mona Filleul; Gust Duchateau; Felix Kindermann; Aglaia Konrad; Céline Mathieu; Hana Miletić; Shaun Motsi; Willem Oorebeek; Jurgen Ots; Marina Pinsky; Sophie Podolski; Emile Rubino; Chéri Samba; Michaela Schweighofer; Beat Streuli; Walter Swennen; Angharad Williams.
Die Ausstellung Eine Stadt als Atelier richtet den Blick auf Brüssel als vielschichtigen, städtischen Organismus. Die Stadt vereint kosmopolitische Vielfalt, Überlagerungen politischer Machteinflüsse und soziale Spannungen – ein chaotisches, aber inspirierendes Umfeld für künstlerisches Schaffen. Brüssels Architektur, Kolonialgeschichte und Zuwanderung prägen Arbeitsweisen, in denen Nonkonformismus, Widerstand und urbane Realität reflektiert werden. Die Ausstellung untersucht künstlerische Sichtweisen auf Stadtstrukturen, soziale Texturen und historische Spuren. Mit Stationen in Köln und Brüssel verknüpft das Projekt historische und geografische Resonanzen, verdeutlicht kulturelle Verflechtungen zwischen Städten und erweitert die Lesart urbaner Topografien durch künstlerische Praktiken. Brüssel wird so zum Modellraum für die Reflexion, wie Städte als lebendige Organismen durch Kunst immer wieder neu verstanden werden können.
Kuratiert von Fabian Flückiger, Kurator Brüssel und Valérie Knoll, Direktorin Kölnischer Kunstverein.
Wir freuen uns sehr, dass Eine Stadt als Atelier für den *WESTSTERN-Preis 2026 in der Kategorie Ausstellung nominiert wurde.
Bild: Jana Euler, by its cover, 3, 2017. Courtesy the artist. Foto: Kristien Daem