reboot: responsiveness

Der Kölnische Kunstverein und der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf präsentieren gemeinsam reboot: – einen kollaborativen, zyklischen, antirassistischen und queer-feministischen Dialog zwischen performativen und forschungsbasierten Praktiken.

Der erste Zyklus, reboot: responsiveness, geht von den Sehnsüchten, Ängsten und Hoffnungen aus, die durch die aktuelle Pandemie verstärkt werden. An zwei unterschiedlichen, jedoch miteinander verbundenen Orten, die sich gegenseitig unterstützen, ergänzen und herausfordern, bietet reboot: responsiveness Infrastrukturen für provisorische Inszenierungen, Proben, prozesshafte Choreografien und Begegnungen rund um Themen wie Präsenz, Intimität, Fürsorge und Verantwortung. reboot: responsiveness entwickelt Aktivitäten gemeinsam mit einem Kernkollektiv bestehend aus Alex Baczynski-Jenkins, Gürsoy Doğtaş, Klara Lidén, Ewa Majewska, Rory Pilgrim, Cally Spooner und Mariana Valencia. Mittels verschiedener Formate und gemeinsam mit weiteren eingeladenen Gästen und dem Publikum in Köln und Düsseldorf werden diese Künstler*innen und Denker*innen Wege ergründen, einander Zeit zu widmen und zeitgemäß mit Zeit zu performen, alternative Vokabulare, Archive, Gesten, Bewegungen und Übersetzungen zu entwickeln, Ressourcen und Ideen zu teilen und weiterzugeben, und Modi des Widerstands und des Miteinanders als Antwort auf die aktuelle Situation, in der wir leben, zu finden.

http://reboot-responsiveness.com

reboot:
Konzipiert von Eva Birkenstock, Nikola Dietrich und Viktor Neumann
Kernkollektiv: Alex Baczynski-Jenkins, Gürsoy Doğtaş, Klara Lidén, Ewa Majewska, Rory Pilgrim, Cally Spooner und Mariana Valencia
Graphikdesign von Sean Yendrys

Coronaseminar – reboot: edition
Erste Session am 12. Mai 2021, 18 – 20 Uhr MEZ
Online-Zoom Veranstaltung
Das Coronaseminar von Dr. Ewa Majewska ist die erste öffentliche Veranstaltung im Rahmen von reboot: responsiveness und wird sich in fünf Sessions des reflexiven Zusammenseins im zweiten Jahr der Pandemie entfalten.

Alle Infos zur Teilnahme und weitere Termine hier.

reboot: responsiveness ist eine Kooperation von:

reboot: responsiveness wird unterstützt von:


Genoveva Filipovic Seufzer – Ausstellung vorübergehend geschlossen

27.3. – 4.7.2021

Die Ausstellung von Genoveva Filipovic muss ab dem 13. April 2021 lei­der wied­er sch­ließen. Nach Wiederöffnung wird sie bis zum 4. Juli 2021 verlängert.

Zum Zeitpunkt des Schreibens dieser Mitteilung kann nicht davon ausgegangen werden, dass der Kölnische Kunstverein, Die Brücke, in der nächsten Zeit überhaupt betreten werden und die Ausstellung Seufzer überhaupt ein Publikum finden kann, ob die Ausstellung von Genoveva Filipovic eventuell nur von außen zu sehen sein wird.

„…Wenn er sich unglücklicherweise zum Sprechen zwang, sagte er nur die albernsten Dinge. Zu allem Elend sah er auch selber seine Lächerlichkeit und hielt sie für schlimmer, als sie war; doch was er nicht sah, war der Ausdruck seiner Augen; sie waren so schön und verrieten eine so glühende Seele, dass sie, wie bei guten Schauspielern, manchen Dingen einen bezaubernden Sinn verliehen, die gar keinen hatten… nur dann gelang, etwas Vernünftiges zu sagen, wenn er durch irgendein unvorhergesehenes Ereignis abgelenkt, ein Kompliment nicht erst sorgfältig vorbereitete.“
Stendhal, Rot und Schwarz 

Konzept
Ich habe Kaktusse hergestellt und in eine Reihe gestellt. 
Nachdem diese Arbeit beendet war, habe ich den Gesichtsausdruck jedes einzelnen Kaktusses so geändert, dass er meiner Meinung nach ein Seufzen auslösen könnte.
Da mir das als zu schwierig vorkam, habe ich nun dies gemacht: Ich habe behauptet, dass ich den Gesichtsausdruck jedes einzelnen Kaktusses so ändere, dass er meiner Meinung nach ein Seufzen auslösen könnte. Habe aber stattdessen ein Lächeln eingebaut.

Dann versuche ich mir vorzustellen wie es wäre, wenn ich diese Szene “nachspielen würde”. 

Very Ralph
Der Künstler möchte keine Erklärungsbrücken

Genoveva Filipovic (*1986 in Frankfurt am Main) lebt in New York und zurzeit in Köln. Sie studierte an der HfG in Offenbach am Main sowie an der Hochschule für Bildende Künste – Städelschule in Frankfurt am Main (bis 2013). Ihre Arbeiten waren zuletzt zu sehen in der Galleria Federico Vavassori in Milan (2019), der Kunsthalle Zürich (2019), bei Goton in Paris (2018), Dead Ends in New York (2016), Vilma Gold in London (2016) sowie Neue Alte Brücke in Frankfurt am Main (2014).

Die Ausstellung wird unterstützt von:


Neuerscheinung: (TA)ROT TAROT Dorothy Iannone & Juliette Blightman

Wir freuen uns, Ihnen unsere Neuerscheinung (TA)ROT TAROT von Dorothy Iannone & Juliette Blightman vorzustellen.

Die Publikation erscheint zur Ausstellung THE KÖLN CONCERT, die vom 31.10.2020 – 7.3.2021 im Kölnischen Kunstverein zu sehen war und dokumentiert in einer Nebeneinanderstellung die Tarotkarten-Arbeiten beider Künstlerinnen.

Herausgeber: Kölnischer Kunstverein & Vleeshal Center for Contemporary Art
Texte: Nikola Dietrich & Roos Gortzak (Vorwort), Michael Glasmeier, Amelia Stein
Grafik: Wolfe Hall, London
Texte in Deutsch und Englisch mit 26 s/w und 59 farbigen Abbildungen
136 Seiten, Softcover
Auflage von 500
Erschienen im Verlag der Buchhandlung Walther und Franz König, Köln

€ 38,00 / € 32,00 für Mitglieder

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Abholung der Vereinsgaben

aktuell nicht möglich

Die Abholung der Vereinsgaben ist momentan leider nicht möglich, da ab dem 12.04.2021 alle Kölner Museen und Kultureinrichtungen wieder schließen müssen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: Stadt Köln.

Der Abholzeitraum für die Vereinsgabe 2020 von Marcel Odenbach verlängert sich bis zum Jahresende 2021.
Die Vereinsgabe 2019 von Candida Höfer ist noch bis zum Ende der Ausstellung von Genoveva Filipovic ( voraussichtlich 23.05.2021) erhältlich.

Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir die Arbeiten nicht versenden.